Polnische Stigmatikerin Katharina Szymon  

 

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Die wichtigen Aufrufe und Übermittlungen an die ganze Welt 

 

WER WAR KATHARINA SZYMON? 

 

 

Buch von Katarzyna Szymon   

 

 Stenogramm des Films "Der Meister und Katharinchen"

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 "Wenn jemand Mir folgen will, so verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach".

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 Der Meister und Katharinchen

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 Der heutige Mensch, der in einer Epoche mit unglaublich schnellen Zivilisationsveränderungen leben muss, hat selten den Blick auf die Ewigkeit. Er lebt mit den aktuellen Problemen seines Alltags, vielleicht nur sechzig oder siebzig Jahre, und erst auf dem Sterbebett, wenn er dem Tod die Augen schaut, fragt er sich mit Angst im Herzen: was wird jetzt aus mir? Gibt es wirklich Gott und sein Gericht?

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 Nach dem Tod einer uns nahestehenden Person, der eigenen Ehefrau, des eigenen Ehemannes, der Tochter, des Sohns, der Schwester oder des Bruders, bleibt in unseren Herzen das Gefühl der Trauer und des Kummers.

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 Die Allerseligste Jungfrau Maria hat dieses Gefühl am stärksten von allen Menschen erfahren, als der Körper ihres geliebten Sohnes und Gottes, Jesus Christus, vom Heiligen Kreuz abgenommen wurde, als das Heiligste Antlitz Jesu mit Blut bedeckt war, und als die Hände, Füße und die Seite Jesu durchbohrt waren, war Ihr unbeflecktes Herz wie von einem Schwert durchdrungen. 

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 Über das Leiden unseres Herrn Jesus Christus erzählen vier Bücher des Evangeliums, die vor fast zweitausend Jahren geschrieben wurden, Sie werden nicht von allen Menschen mit Liebe und Glauben angenommen. Viele sind der Meinung wie der Ungläubige Thomas: "Ich glaube nur, was ich sehe". Versuchen wir uns, mit den Augen des heutigen Ungläubige Thomas, die Leiden Jesu Christi genauer anzuschauen. Für ihn ist die heutige Welt mit Computern, Videofilmen, Satellitenprogrammen und anderen Erfindungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die einzig anerkannte Realität. Die Heilige Schrift und ihre Kunde vom Leiden Jesu Christi und seiner Wiederauferstehung bleibt ihm aber nur eine unglaubwürdige Sage.

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  In Turin, der Stadt des Fiats und der berühmten Fußballmannschaft Juventus, gibt es noch mehr.

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In einer der Kapellen des Heiligen Johannes des Täufers wird die Reliquie aufbewahrt, die auf der ganzen Welt als das "Turiner Grabtuch" bekannt ist. Das ist ein Leinentuch, auf dem ein unglaublicher Abdruck aufgeprägt ist, der tote Körper eines gekreuzigten Mannes. Es wäre darin nichts Unglaubliches, wenn nicht das, 

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 was die über das Leichentuch durchgeführten Forschungen besagen: es handelt sich um einen stark gefolterten und ausgepeitschten Menschen, dem vor der Kreuzigung eine Dornenkrone aufgelegt war. So einen ähnlichen Fall der verhängten Strafe, wie der Kreuzigung, und des Spotts über einen König, finden wir in keiner historischen  Beschreibung außer der des Evangeliums. Die Forschungen haben gezeigt, dass die linke Seite des Mannes, auf dem Leichentuch, nach dem Tod durchbohrt wurde, und dass seine Beine nicht gebrochen waren.

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 Die auf dem Leichentuch aufgeprägte Gestalt weist ohne den geringsten Zweifel nach, dass der Körper von dem Tuch auf ungewöhnliche Weise getrennt wurde. Nämlich, als die Gestalt von dem Tuch verschwunden war, sind die Abdrücke in keiner Weise verschwunden, Die Umrisse des Körpers und der Wunden, deutliche Spuren von Blut und Blutgerinnseln waren geblieben. Im Jahre 1898 wurde das Leichentuch von dem Turiner Rechtsanwalt Secondo Pia zum ersten Mal fotografiert. Man kann sich sein Staunen vorstellen, als auf dem Negativ eine deutliche Gestalt aus dem Leichentuch als Positiv erschien. Erst als er zu sich gekommen ist, ist ihm klar geworden, dass er der erste Mensch ist, der den Christuskörper in der Form gesehen hat, wie er vor 2000 Jahren  in das Grabtuch gelegt wurde.

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 "Wenn jemand Mir folgen will, so verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach".

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 Das Antlitz Jesu stellt das Gesicht voll Majestät des Todes dar - seine Ruhe versetzt in Erstaunen. Auf ihm sieht man weder Verzweiflung noch Angst. Als der Heilige Vater Johannes Paul II in die Turiner Kapelle kam, sagte er: "Jeder von uns allen hier Gegenwärtigen kann wie der Heilige Paul über Jesus sagen: "Er hat mich lieb gewonnen und sich selbst für mich hingegeben". Daran erinnert das Heilige Leichentuch. Wenn wir die Argumentationen so vieler Forscher annehmen und akzeptieren, dann können wir feststellen, dass das Leichentuch ein Zeuge der Osternacht ist. Es ist ein Zeuge von großem Leiden und Schmerzen, vom Tod und von der Wiederauferstehung Jesu Christi. Es ist zwar ein stummer Zeuge, aber unglaublich verständlich für alle.

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 Das Grabtuch ist nicht nur der einzige Zeuge vom Leiden unseres Erlösers. Gott hat in seiner unendlichen und unfassbaren Barmherzigkeit auf dem Wege des menschlichen Pilgerns viel mehr von  solchen Zeugen und zwar von lebenden Zeugen geschaffen.

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 Sie haben in verschiedenen Epochen gelebt, und die Wahrheit über die Passion Christi haben sie damit bezeugt, dass ihre Hände, Beine und die Seite mit Wundmalen gezeichnet waren, das heißt mit den Wunden, die der Meister selbst hatte.

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 Einer von den ersten, wenn nicht der erste, war der hl. Franziskus. Für die Zeitgenossen war er ein lebendiges Zeugnis von Armut und Güte. Heute nach über 760 Jahren nach seinem Tod, pilgern zu seiner Grabstätte in Assisi viele Gläubige aus aller Welt.

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 Fast 600 Jahre nach dem heiligen Franz von Assisi kam zur Welt die spätere Gottesdienerin - Anna Katharina Emmerich. Gott hat sie mit großem Reichtum von mystischen Erlebnissen beschenkt.

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 In vielen Visionen hat sie solche Sachen gesehen, die den Sterblichen verborgen bleiben.

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 Die Beschreibungen von den Visionen wurden noch zu Lebzeiten der Gottesdienerin aufgeschrieben und dank dessen sind sie nicht in Vergessenheit geraten.

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 Im Sommer 1812 sind blutende Stellen an Händen, Beinen und der Seite erschienen und die Wundmale von einer Dornenkrone. Sie starb 12 Jahre später und war bis zum Ende geduldig und vollkommen gottergeben.

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 In der Nacht vom Gründonnerstag auf den Karfreitag 1898 kam in dem Bayrischen Dorf Konnersreuth Therese Neumann zur Welt.

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 Von Kindheit an hat sie sich durch große Frömmigkeit ausgezeichnet. Sie verweilte lange betend und betrachtete das Leiden des Herrn.

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 Wenn man Therese danach fragte, wovon sie lebe, antwortete sie: "Vom Erlöser" Sie meinte die täglich empfangene heilige Kommunion.

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 Es scheint unglaublich, aber für Therese Neumann war das tatsächlich die einzige Nahrung. Von 1927 bis zu ihrem Lebensende, das heißt 35 Jahre lang, hat sie wirklich nichts getrunken und nichts gegessen.

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 Diese Tatsache haben spezielle Beobachtungen der Ärzte bestätigt. Die Ärzte haben sie mit Einverständnis der kirchlichen Behörden untersucht. In der Fastenzeit 1926 sind bei Therese Wundmale erschienen. Therese hatte keine Ahnung, daß dies Wundmale seien und sie hat sie sich auch nicht gewünscht, weil diese, wie sie schon vor Jahren zugab, ihr heute wie eine sündige Frechheit vorkamen.

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 Am Anfang versuchte man die Wundmale mit häuslichen Mitteln zu heilen, und als das nicht half, wandte man sich an die Ärzte. Doktor Seidl aus Waldsassen hat Therese untersucht und festgestellt, dass die Wunde in ihrer Seite 33 Millimeter lang ist. Er hat Salben und Verbände verschrieben, aber je mehr man versuchte, die Wunden zu heilen, desto schmerzlicher wurden sie.

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 Doktor Seidl war erstaunt über diese sonderbare Art der Wunden, die weder Entzündung noch Eiter aufgewiesen haben, so dass er nach einiger Zeit auf die Behandlung der Patientin verzichtet hat.

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Therese trug seitdem bis ans Lebensende ein Kleid mit langen Ärmeln. Das hat sie aber vor der Pilgerflut oder vor den neugierigen Menschen nicht geschützt.  

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 Jene, denen es gegeben war, ihrer Pein und Leiden zuzusehen, gingen von dieser Stelle erschüttert weg und begaben sich dann zur örtlichen Kirche, um dort zu beten und die heilige Sakramente zu empfangen.

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 Die Leiden von Therese Neumann haben am 18. September für immer nachgelassen. Sie ist zu dem hingegangen, der für sie die einzige Nahrung und Liebe gewesen war.

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 Der meist bekannte Stigmatisierte des 20. Jahrhunderts war zweifellos Pater Pio, der Kapuziner aus dem Kloster San Giovanni  Rotondo in Italien.

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 Am 20. September 1918  bekam er, als erster Kaplan in der Geschichte der Kirche, die fünf Wunden Christi, Stigmata, am Körper. Die Nachricht von diesem Ereignis ging blitzschnell um die ganze Welt. Von da an kamen tausende Menschen nach San Giovanni Rotondo, und suchten Hilfe für Körper und Seele. Sie nahmen an der vom Pater Pio zelebrierten Messe teil, und an seinem Beichtstuhl, in dem Pater Pio täglich mehrere Stunden Beichte hörte, wurden  sie von ihm von ihren Sünden befreit.

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 Die Quelle für die geistige Macht des Pater Pio war das Gebet. In einem seiner Briefen schrieb er: "Es ist wahr, dass über alles Gottes Allmacht herrscht. Sie feiert über alles Triumphe. Aber das demütige und mit Leiden verbundene Gebet feiert Triumphe über Gott selbst."

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 Am 22 September 1968 zelebrierte Pater Pio die hl. Messe zum letzten Mal. Die seit 50 Jahren und drei Tagen bestehenden und nicht verschwundenen Stigmata hörten auf. Am Tage darauf ging Pater Pio um 2.30 Uhr nachts mit den Worten auf den Lippen "Jesus, Maria" in die Ewigkeit, um sich die himmlische Belohnung zu holen.

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 Nach einer feierlichen Bestattung, an der etwa 100.000 Menschen teilnahmen wurde sein Leichnam in die Krypta unter dem Hauptaltar der neuen Kirche der Kapuziner in San Giovanni Rotondo beigesetzt.

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Der heilige Franziskus 

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 Anna Katharina Emmerich,

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 Therese Neumann,

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 Pater Pio -  Das sind einige derer, die von dem göttlichen Meister zum Tragen seiner Erlöserwunden auserwählt wurden. Innerhalb von 2 Jahrtausenden nach Christi Geburt waren von solchen in der katholischen Kirche über 100 solcher Menschen.

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Sie haben in verschiedenen Epochen und Ländern gelebt und waren für die Zeitgenossen ein lebendiges Zeugnis für das schmerzliche Leiden Christi, Gottes Sohnes. 

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Es bleibt natürlich ein Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes, wie viele verlorene Söhne und Töchter gleich nach dem Kontakt mit Stigmatisierten den Weg zum Vaterhaus gefunden haben. 

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 Wir finden sie bestimmt auch im Objektiv der Kamera eines Amateurs, der die Begräbnisfeier der polnischen Stigmatisierten, Katharina Szymon, verewigte, die am 24. August 1986 starb.

GEBET

O Jesus, erweise uns Vergebung und Barmherzigkeit, durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden

O Jesus, erweise uns Vergebung und Barmherzigkeit, durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden

O Jesus, erweise uns Vergebung und Barmherzigkeit, durch die Verdienste Deiner heiligen Wunden

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 Nach dem Tod einer uns nahestehenden Person, der eigenen Ehefrau, des eigenen Ehemannes, der Tochter, des Sohns, der Schwester oder des Bruders, bleibt in unseren Herzen das Gefühl der Trauer und des Kummers.

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 Nach dem Tod einer uns nahestehenden Person, der eigenen Ehefrau, des eigenen Ehemannes, der Tochter, des Sohns, der Schwester oder des Bruders, bleibt in unseren Herzen das Gefühl der Trauer und des Kummers.

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Als sie kaum zwei Jahre alt war, ist ihre Mutter gestorben und hinterließ sechs kleine Waisenkinder. 

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 Ihr Vater, Forstarbeiter, heiratete ein zweites Mal. Für Katharinchen erwies sich die zweite Mutter als schlechte Stiefmutter, die Katharinchen für schwere Hausarbeit skrupellos ausnutzte. Trotz schwerer Kindheit lernte Katharinchen beten und seitdem widmete sie jede freie Minute dem Beten. Sie betete besonders für die Bekehrung des Vaters, der oft betrunken nach Hause  kam und die Kinder schlug.  Ihre Gebete wurden mit der Zeit erhört, der Vater wurde bekehrt und trat sogar vor dem Tod in den Dritten Orden des heiligen Franziskus ein.

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Das ganze Leben der Katharina war mit Schlesien verbunden, mit dem Ort, wo die Bergarbeiter ihre schwere Arbeit seit Jahren beim Fördern der Kohle verrichteten. 

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  Die hier lebenden und arbeitenden Menschen sind für ihre tiefe Frömmigkeit bekannt, die auf dem alten polnischen Spruch beruht: "Ohne Gott geht es gar nicht" (wortwörtlich „Ohne Gott nicht mal ein Eintritt ins Haus“).

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 Viele von ihnen haben von Katharina gehört, nur wenige haben sie persönlich gekannt.           

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Małgorzata Piksa aus Studzienice sagt:

"Ich kannte Katharinchen von Kind an, als sie noch klein war. Ich sah sie immer als ein frommes Mädchen, immer mit dem Rosenkranz, immer lächelnd. Sie sagte jedem: "Streitet nie, seid immer friedlich und lächelt alle an". Und so kannte ich Kasia. Sie war fröhlich, sauber, lächelte Jung und Alt an. Sie war zu allen offen. 

 

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Maria Kuszka sagt:

 Sie war ein sehr ehrlicher und guter Mensch. Ich habe viel von ihr gelernt. Von ihr habe ich mehr gelernt als während der Einkehrtage. Sie war für uns ein Vorbild, hat ihre Kräfte nicht geschont. Jeden Tag ging sie 7 km zu Fuß zur Kirche in Pszczyna. Sie achtete nicht aufs Wetter. Sie rechnete nie mit einem Fahrzeug. Sie lief immer zu Fuß dorthin

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Krystyna Bem sagt:

Ich hatte vor, in ein Kloster einzutreten und deshalb nahm ich an den Heiligen Messen und an den Andachten zum Heiligsten Sakrament teil. Bei dieser Gelegenheit fiel Katharina auf, weil sie oft in der Kirche verweilte und betete. Sie tat Buße, das heißt, sie hat ständig gekniet. Sie war immer in der Kirche, wenn ich kam, und sie war auch da, wenn ich wegging. Sie starrte das Heiligste Sakrament an. Ich sah sie am häufigsten mit dem Rosenkranz in der Hand". 

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 Am Grab der Katharina Szymon, auf dem Friedhof in Kostuchna, versammeln sich oft ihre geistigen Töchter und Söhne, um für die Bekehrung der Sünder zu beten und Gottes Barmherzigkeit für die Welt zu erbitten.

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 GEBET

Vater unser, der Du bist im Himmel. Geheiligt werde Dein Name.  Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden. Unser täglich Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

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 Karol Kolba, Rechtsanwalt aus Bielsko-Biała sagt:

Katharina war eine echte Botin des Himmels für unsere Zeiten, in denen wir leben. Ihr wurde das Charisma des Leidens und des Gebets verliehen und damit konnte sie Menschen anziehen, obwohl sie danach nicht verlangte. Ich glaube, sie hatte in sich einen spezifischen Magnetismus der Liebe und Demut, dank dessen wurden alle zu ihr gezogen um die wahren Zeichen der Zeit lesen zu können. Zur wahren Sendung der Schwester Katharina gehörte das Rosenkranzgebet. Wir sehen deutlich, dass die Person, die weder lesen noch schreiben konnte, imstande war, die Seelen der Menschen zu erobern, die an ihr hingen. Man erinnert sich an die Worte des Christusevangeliums vom heiligen Lukas, als Johannes der Täufer jedem der Reihe nach sagte: Den Zöllnern : "Fordert nicht mehr,als was euch vorgeschrieben wurde". Den Soldaten: "Misshandelt niemand, erhebt keine falsche Anklage und seid zufrieden mit eurem Sold". Ähnliche Worte tat Katharina kund: "Sei zufrieden damit, was du besitzt, verlange nicht nach mehr materiellen Dingen auf eine Art und Weise, die deinen Geist töten". Katharina Szymon predigte ähnlich wie der heilige Johannes der Täufer, aber leider nicht alle haben auf sie gehört. Schade, dass wir von Katharina Abschied nehmen mussten, aber ich glaube, dass ihre Aufgabe, die sie uns übermittelt hat, weiter von uns realisiert wird, indem wir ihre Worte und Gedanken verbreiten werden. Wir glauben, dass es uns gelingt, noch mehr Menschen anzuziehen, die weit vom echten christlichen Gottesgedanken und Taten entfernt bleiben.

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 Frydek. Nicht weit von dieser Ortschaft befindet sich ein Abhang, eine Stelle, wo vor 500 Jahren ein Dorf mit der dortigen Kirche zusammengestürzt ist.

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 Gerade hier ist am 24. Juli 1954 Katharinchen die Allerseligste Jungfrau Maria als Königin des Weltalls erschienen. Eine der Weisungen der Mutter Gottes war,  eine Figur von ihr anzufertigen, nach ihrem Aussehen und Gestalt, wie sie hier erschienen ist.

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 Zu Hilfe kam Katharina der heute nicht mehr lebende Karol Wojtala, der sie mit dem Bildhauer Franz Masoż aus Rybnik bekannt gemacht hat.

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 Ich kann mich jetzt nicht mehr daran erinnern, ob das im August war, aber mit Sicherheit in der Sommerzeit. Herr Wojtala kam mit Frau Katharina Szymon, mit dem sogenannten Katharinchen. Sie kamen und fragten, ob ich nicht eine Figur der Gottesmutter herstellen könnte, Ich wusste nicht welche und fragte: Welche Muttergottesfigur wollt ihr? Die Muttergottes hat ja verschiedene Gesichter. Herr Wojtala sagte, ich müsse eine solche Figur herstellen, wie sich die Mutter Gottes Katharinchen geoffenbart hat. Ich habe mich also mit Papier und Bleistift hingesetzt und angefangen, nach Katharinas Schilderungen eine Zeichnung anzufertigen.

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 Als die Figur noch im Rohzustand war, kam Katharinchen mit Herrn Wojtala, und ich musste noch Verbesserungen anbringen, das Gesicht und das Kleid der Muttergottesfigur verbessern. Ich habe alles ergänzt.

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 Die Figur der Mutter Gottes, der Königin des Weltalls, blieb für viele Jahre in dem kleinen Haus von Herrn Wojtala in Frydek.

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 Er öffnete gastfreundlich allen die Tür, die vor der Muttergottesfigur beten wollten. Besonders viele wollten nachts Gebetswache halten. Katharina nahm oft daran teil.

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 Heute befindet sich die Figur der Mutter Gottes, der Königin des Weltalls, für immer im Hauptaltar der neu erbauten Kirche in Frydek, um die in ihrer Erscheinung die Muttergottes bat.

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 Katharina Szymon hatte kein eigenes Zuhause. Sie fand schlichte Unterkunft bei guten und wohlwollenden Leuten. Ihren längsten Aufenthalt seit 1946 hatte sie in Pszczyna. Ihre letzten Jahre verbrachte sie im Haus bei Frau Marta Godziek in Katowice-Kostuchno, wo sie seit 1981 lebte.

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 Katharina wohnte hier, in dem Haus seit 1981 für immer.Viele Menschen kamen in dieses Haus, auch viele Ärzte, Priester, Lehrer, Nonnen. Sie gab ihnen Ratschläge, wie sie leben und leiden sollten.

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Dies ist das Zimmer, in dem Katharina bis zum Tode gewohnt hat, alle Gegenstände stehen noch an ihrem altem Platz, auch das Bett ist unverändert. 

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 Von Katharina Szymon sind nicht viele Fotos übrig geblieben. Die meisten Fotos von Katharina hat Edward Ożóg aus Bielsko-Biała gemacht.

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 Ich habe viele Fotos als Amateur gemacht. Ich habe sie immer um Erlaubnis gebeten, wenn ich sie fotografieren wollte, denn sie mochte es nicht, sich fotografieren zu lassen. Sie mochte es nicht, dass für sie geworben wurde. Sie betonte immer, dass sie bescheiden sei und keine Werbung wolle, und erst nach ihrem Tode dürfen diese Fotos veröffentlicht werden, wenn wir es wollen, aber nicht auf ihren Wunsch. Sie hat immer betont, dass sie bescheiden bleiben möchte, so wie viele andere, dass sie für uns alle große Leiden auf sich nimmt, für alle Niedertracht, die es in der Welt gibt. Sie hat sehr gelitten. Ich wollte lieber freitags zu ihr kommen, weil da noch keine Pilger da waren, gewöhnlich freitags und meist wenn ihre Leiden am schlimmsten waren. Dann tat sie mir wirklich Leid, das Herz krampfte zusammen beim Anblick ihrer Wunden, wie sie litt mit der blutigen Dornenkrone auf ihrem Kopf. Man konnte die Bluttropfen aus ihrer Haut herauskommen sehen. Und dazu etwas noch Schlimmeres: die blutigen Tränen. Die ganzen Augen als ob sie Blut geschwitzt hätten. Ihr Blut war deutlich zu erkennen, wie es an den Wangen herab bis zum Kinn herunter floss. Als ich einmal Fotos davon gemacht hatte, wollte ein Kaplan, den ich hier nicht nennen möchte, sie nach Rom mitnehmen, um sie dort dem Papst zu überreichen. Als ich diese Fotos machte, da war dann Freitag morgen, und wir hatten das früher vereinbart, dass ich Fotos machen durfte. In einem Moment sagte Katharinchen: „Ich werde mich dem Papst nicht mit diesem Gesicht zeigen.“ Und sie ging ins Bad um sich, das Blut abzuwaschen. Sie war noch keine 3 Meter weit vom Bad entfernt, als wieder Blut auf ihrem Gesicht zu sehen war.

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 Das Haus der Marta Godziek war für alle offen, die sich mit Katharinchen treffen wollten. Basia, Medizinstudentin, inzwischen bereits Ärztin, ist oft hierher gekommen.

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Ich begegnete Katharina Szymon zum ersten Mal 1982, als ich mit einer Gruppe Studenten aus der Hochschule bei ihr war. Wir hatten von einer außergewöhnlichen Erscheinung erfahren - dem Stigmata.Sie war eine einfache, aber intelligente Frau. Mit ein paar Worten konnte sie das Wesentliche treffen. Die Stigmata, die sie auf ihren Handflächen hatte, waren große Wunden, die in den Handvertiefungen bluteten. Von ihren Wunden konnte man einen Duft von Blumen wahrnehmen.Während der Ekstasen sprach uns Herr Jesus Christus selbst und die Allerseligste Mutter an. Sie haben uns gelehrt und auf die Menschenwürde hingewiesen. Die Muttergottes hat sich, zum Beispiel, an uns Medizinstudenten gewandt und gesagt, dass wir ein krankes Kind oder einen kranken Menschen auf dieselbe Art und Weise behandeln sollten wie Herrn Jesus Christus selbst. Das war sehr erbaulich. Wir kamen hierher und sangen. Katharina war eine fröhliche und friedliche Person. In ihr war viel Liebe zu Gott und den Menschen. Das war eine ausgezeichnete Lebenslehre für uns. 

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Katharina Szymon hatte am Ende ihres Lebens einen Fahrer, nämlich Herrn Stanisław Płonka aus Katowice, 

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 „Mit diesem Wagen habe ich Katharina Szymon gefahren. Ich habe sie 1978 kennengelernt. In dieser Zeit war ich oft krank, und dank ihrer Hilfe wurde ich geheilt. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen, Katharina zu all den Wunderstätten mit dem Wagen zu fahren“.

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 Turza - eine Ortschaft in Schlesien, wo sich das berühmte marianische Heiligtum, benannt nach der Muttergottes von Fatima, befindet.

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Katharina und ihr Fahrer kamen  am 13. und am 29. jeden Monats hierher, um gemeinsam mit den kommenden Pilgern an der Nachtgebetswache teilzunehmen. 

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 Während dieser Sühnenächte wird Jesus Christus im Allerheiligsten Sakrament während der feierlichen Prozession getragen.

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 Die Pilger folgen mit Kerzen in der Hand dem, der aus Liebe zum Menschen eine Nahrung fürs ewige Leben wurde.

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 Während der zweiten Pilgerschaft des Heiligen Vaters in Polen begegneten sich Papst Johannes Paul II und Katharina kurz im Dom zu Katowice.

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 Sie saß damals im Dom auf einem kleinen Angelstühlchen. Der Heilige Vater stand auf, kam auf die Kranken zu ohne zu wissen, dass Katharina überhaupt in der Kathedrale war, näherte sich der Papst ihr und kniete nieder. Dann ging ich etwa 3 Meter zur Seite, weil ich ihr Gespräch nicht hören wollte. Später ging der Heilige Vater zu den Kranken, und als er zurückkam, näherte er sich abermals Katharina, kniete wiederum nieder. Er hat ihr einen Rosenkranz und verschiedene Bilder geschenkt. Sie haben sich wieder miteinander unterhalten, aber ich weiß nicht worüber, denn ich bin abermals zur Seite getreten.

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 Es ist selbstverständlich, dass viele Priester Katharina besucht haben. Pater Aleksy Płatek sagte:

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 Im zweiten Studienjahr der philologisch-theologischen Studienrichtung, als ich zum ersten Mal Katharina Szymon besucht habe, hat sie mir gesagt: "Du wirst ein Priester." Das hat mir beim eben nicht leichten, sondern tatsächlich sehr schweren Lernen, beim Gebet und beim alltäglichen Leben geholfen. Heute bin ich dem Herrgott dafür dankbar, dass ich schon seit sechs Jahren Priester bin.

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Katharina war eine Frau von großer Einfachheit und Demut. Ich fühlte, dass ihre Berufung das Leiden und Beten war. Sie sagte oft: "Ich bin eine einfache Frau, eine einfache Frau". Sie konnte tatsächlich weder schreiben noch lesen, aber sie besaß in sich eine große Weisheit. Das war eine Weisheit von Gott, eine Weisheit vom Heiligen Geist. Man konnte bei ihr eine Vereinigung mit Gott durchs Gebet spüren. Man kann sagen, sie hat sich nie vom Rosenkranz trennen lassen. Sie hatte ihn immer bei sich.Wenn Menschen zu ihr zu Besuch kamen, gab sie ihnen das Kreuz als Zeichen der Liebe zum Küssen. 

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Pater Marian Więckowski:

 „Frau Katharina Szymon habe ich 1979 in Kostuchna kennen gelernt. Herr Płonka hat mich zu ihr gebracht 4 und fünf Jahre lang bin ich zu ihr gekommen. Ich hatte die Möglichkeit, mit Katharina zu reden und ich war auch ein Zeuge der Ekstasen, die Frau Katharina erlebte. 

St82

 Ich kam hierher einige Male mit der Heiligen Kommunion, und hatte auf Wunsch von Katharina, zwei oder drei Male Heilige Messen zelebriert.“

St83

 Die Stigmata von den fünf Wunden Jesu Christi bekam Katharina Szymon am 8.März 1946, am ersten Freitag in der Fastenzeit. Am Anfang waren dies kleine Wunden und Katharina gelang es, sie zu verbergen. Im Laufe der Zeit wurden sie immer grösser und bluteten immer mehr.

 

 

St84

 Der Arzt Włodzimierz Wojciechowski:

“Katharina Szymon habe ich im Herbst 1984 kennen gelernt. Als Arzt kann ich mich zu ihren Stigmata äußern. Ich muss sagen, dass ich zum ersten Mal das Phänomen der Stigmata gesehen habe. Das waren runde flache Gerinnsel auf beiden Seiten von den Händen und Füssen von circa 3 Zentimeter Größe. Die Haut um diese Gerinnsel war faltig und hatte Furchen. Aus Erzählungen weiß ich, dass man diese Stigmata auf verschiedene Weisen untersucht hatte. Unter anderem hat man diese Gerinnsel abgenommen und da sind frische Narben erschienen. Ich war einmal auch Zeuge der Blutung der Gerinnsel. Dies hat so ausgesehen: um die Gerinnsel erschien eine blutige Umrahmung. Sie ist auf strahlende Weise gerade aus den Gerinnseln herausgeflossen. Es duftete nach Veilchen und Rosen.“

St85

 Die Leiden von Katharina nahmen immer während der Fastenzeit zu. Sie litt auf besondere Weise mit ihrem Meister mit.

St86

Es war in der Karwoche, als sie, wie der Herr Jesus Christus, dreimal niederfiel. Die Wunden gingen sehr stark auf. In ihrem blassen Gesicht konnte man gut erkennen, dass sie litt. Aus der Stelle, an der Jesus die Dornenkrone aufhatte, sickerte Blut. Es sickerte eben aus diesen Rillen. Später kam das langsame Sterben, dessen Beschreibung ich eher übergehen möchte, weil sich das Herz zusammenkrampft, wenn man so etwas sieht. Den Moment, an dem es geschah, werde ich nie vergessen. Es hat lange gedauert. Der an den Wangen fließende Schweiß, die geschwollenen Pupillen, diese herunterlaufenden Tränen. In diesem Zustand verharrte sie etwa 20 Minuten. Es kam mir so vor als würde sie außerhalb dieser Welt leben. Ich dachte, das Bewusstsein käme nie wieder zu ihr zurück.  

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 Katharina Szymon hielt nicht nur die physischen Leiden aus. Ohne zu klagen akzeptierte sie falsche Urteile über sich und vergab denjenigen, die sie verleumdeten. 

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Das Schmerzhafteste war, dass die Leute Katharina verfolgten. Sie erzählten, dass sie sich ihre Wunden selbst beibrächte. Ich habe das Geschehen als Augenzeuge sechs Jahre lang beobachtet und kann bestätigen, dass sie sich die Wunden nicht selbst beigebracht hat. Freitags und mittwochs blutete sie von selbst, das Blut spritzte aus den Wunden hervor: aus der Seite, aus dem Kopf, aus den Augen, aus den Wunden an den Füßen. 

St89

 Katharinchen war mit einem besonderen Reichtum an mystischen Erlebnissen beschenkt worden. Wenn sie mit eigenen Kräften nicht in die Kirche gehen konnte, bekam sie die heilige Kommunion vom Himmel.

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Dieses Wunder hat sich mehrmals, in Anwesenheit vieler Zeugen, wiederholt.      

St91

 „Das war so ein fröhlicher Augenblick, als Jesus Christus in der Gestalt der weißen Hostie kam. Das kann man nicht beschreiben. Und unter allen spürte man diesen überirdischen Duft, keinem anderen Parfüm ähnlich, keiner Lilie und keiner Rose. Als auf Katharinas Lippen die Hostie mit Jesus Christus kam, knieten alle mit Freude nieder, weil der lebendige Jesus Christus zu Katharina kam. Er war sehr lange auf ihrer Zunge, damit alle es genau sehen konnten. Wir wussten nicht, wer die Hostie trug. Die Hostie schwebte quasi in der Luft und kam auf Katharinchens Zunge. Später hat Katharina berichtet, dass ihr diese Hostie von Jesus Christus selbst überreicht wurde. Er war barfuß und von einem weißen, langen Kleid umhüllt. Aber er sah nicht gesund aus. Es sah so aus, als wäre er mit einem Messer durchbohrt worden. Er hatte auf dem Körper große und kleine Risse. Diese symbolisierten die Sünden der Menschen. Auf diese Weise hat Jesus Christus ihr seinen eigenen Körper gegeben. Dies waren die glücklichsten Momente in meinem Leben.“

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Einer der letzten Priester, der Katharina einige Monate vor ihrem Tode kennen gelernt hat, war Pfarrer Jan Czekaj. 

St93

„Als ich Katharina Szymon begegnete, war sie in einem schlechten Zustand.  Sie war furchtbar krank, aber sie klagte nicht. Sie erwähnte nur: "Es ist an der Zeit zu gehen, ich muss mich auf den letzten Weg vorbereiten". Aber sie hatte keine Angst, sie war sich sicher, dass sie das bekommt, woran sie glaubte und dem sie vertraute, wenn sie die irdische Pilgerschaft beendete. 

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Katharina Szymon verstarb am 24. August 1986. Mit ihrem Tod begannen die Stigmata, die sie seit 40 Jahren trug, auf wunderbare Weise zu heilen. Damit haben die Stigmata bestätigt, dass sie übernatürlicher Herkunft waren. 

St95

 Wenn sie mit einem Messer oder mit Nägeln gefälscht worden wären, dann wären sie auch noch nach ihrem Tode da - die ganze Zeit. Und in ihrem Fall begannen die Wunden schon nach 2 Stunden nach dem Tode zu heilen. Nach weiteren vier Tagen waren sie zugeheilt. Es war so, als ob diese Gerinnsel einer Sublimation unterlägen, als ob sie verdunstet wären. Die Haut wurde wieder glatt und man konnte sehen, dass in dem Moment, als man Katharina ins Grab gelegt hatte, die Gerinnseln nur noch kleine Flecken waren.

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 Als ich am 28. August zum Begräbnis kam,  habe ich gesehen, dass es an den Händen keine Spuren von den Wunden mehr gab. Sie waren zugeheilt und der Körper war schlaff, obwohl das schon der fünfte Tag nach ihrem Tod war. Ihr Duft entsprach nicht dem einer verwesenden Leiche. Im Gegenteil - der Duft war wie der eines gesunden Menschen.

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 Katharina Szymon wird für immer in meinem Gedächtnis bleiben. Ich verdanke ihr sehr viel, ebenso wie die Menschen, mit denen ich zu ihr kam. Sie war für uns ein Vorbild. Sie hat uns beigebracht wie man beten sollte, was Geduld, Demut und Vertrauen bedeuten. Sie hatte immer wieder gepredigt, dass nur das Gebet, Demut und das Vertrauen den anderen Menschen und die Welt ändern können. Sie bat die Menschen, ihrem Vorbild zu folgen. Sie hat stets den Menschen versichert, dass der Allmächtige Gott alle Menschen liebt, gütig und barmherzig zu ihnen ist.

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Am 16. November 1985, dem Festtag der Barmherzigkeit der Mutter Gottes, gelang es einem Amateurfilmer, wohl auch durch die Hilfe der Mutter Gottes, ein ungewöhnliches und gleichsam einzigartiges Dokument in Form eines Videofilmes aufzunehmen. Es war eine der Ekstasen von Katharina Szymon.  

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 EKSTASE:

"O, Jesus, o Jesus, Du kannst es sehen - guter Jesus! Die sündige Menschheit hat Dich so grausam ermordet. Sie haben Dich umgebracht und ans Kreuz angeschlagen, oh Jesus. Liebe Jesus, liebe Jesus alle Deine Kinder! Liebe, Jesus, diese, die Dich verlassen haben und nimm sie zu Dir auf!  Jesus, weine nicht, gib mir diese Tränen, Jesus, weine nicht! Kommen alle diese Kinder in den Himmel? O Jesus, kommen dorthin auch diese, die Dich kreuzigten? Die ganze Welt kreuzigt Dich… O Jesus, erbarme Dich, erbarme Dich Deiner Kinder! Bewahre sie, nimm sie alle zu Dir auf in den Himmel! Und auch diese Säufer. Und diese, die mit der schrecklichen Sünde der Unreinheit gesündigt haben. Und diese geschiedenen Eheleute, die nicht geborenen Kinder. O Jesus, nimm sie alle in den Himmel, vergib ihnen alles! O Jesus, nimm sie in Deine Obhut, o Jesus, o Jesus!"

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"Meine Tochter… Wenn sie in den Himmel kommen wollen, dann sollten sie viel Buße tun und viele Opfer auf sich nehmen. Dann vergebe ich ihnen. Aber nicht allen, weil es viel zu viele Sünder gibt, es gibt allzu viele abgetriebene Kinder". 

St101

"Jesus, ich liebe Dich! Verlässt Du mich wirklich nicht, o Jesus, verlässt Du die Kinder nicht, die hier angekommen sind? Nimm sie in Deine Obhut!" 

St102

"Tochter, ich nehme sie, sie werden nicht verloren gehen. Sie müssen Buße tun. Ich öffne ihnen den Himmel. Es sind jedoch noch viele Rosenkränze zu beten. Man muss noch viel Buße tun und viele Opfer leisten. Betrachtet alle Meine Leiden. Habt ihr alles verstanden? Wer mich nicht liebt und wer sich Mir nicht hingibt, hat kein Leben in sich! Und wer mich liebt, der wird für immer bei Mir bleiben. Und ich werde euch vor Meinen Vater stellen. 

St103

LIED:

Wie eine Rosenblüte, inmitten scharfer Dornen, wie ein Zeichen Gottes für die sündige Welt, hat hier ein schlichtes, armes und schreibunkundiges Mädchen mit uns auf dieser Erde gelebt. Gott hat es auserwählt und hat nur ihm ein Kreuz gegeben, das es bis zu seinem Lebensende trug. Die Quelle seiner Ausdauer war immer Jesus Christus, der Meister und Ihm hat es ihre Leiden aufgeopfert. Die mit blutigen Tränen weinenden Augen, die durchbohrten Füße, Seite und die Hände. Das sind doch die Stigmata Jesu Christi, das sind die "Stempel" des Evangeliums. Das ist für Zweifelnde, das ist für Menschen vom schwachen Glauben, um ihnen die Kraft zu geben, Gott nicht zu verleugnen, damit sie Jesus Christus folgen und Ihm dienen wollen, und damit sie sich all ihrer Talent bewußt werden. 

St104

Und obwohl sie schon von uns gegangen ist, sterben jede Sekunde fast zwei Menschen, jede Minute ein hundert, jede Stunde, bleibt uns der Anblick der göttlichen Wunden und der Name der Stigmatisierten‚ Katharina‘ im Herzen. 

St105

 Einer durchgeführten statistischen Erhebung zu Folge, sterben jede Sekunde fast zwei Menschen, jede Minute ein hundert, jede Stunde, also über die Dauer dieses Films, sterben über sechstausend Menschen.

St106

Ungeachtet ihres Glaubens an Gott oder ihres Lebens nach Gottes Geboten, sind alle im Angesicht des Todes gleich, egal, ob sie sich Atheisten oder "Gläubige" nannten. Jeder muss beim Gottesgericht vor Jesus Christus treten. Für alle ist das ewige Glück im Himmel, das reinigende Leiden im Fegefeuer oder die ewige Verdammnis in der Hölle schon Gegenwart und Realität. 

St107

 Auch wir, die wir immer noch auf dem Pilgerweg auf der Erde wandern, werden unvermeidlich früher oder später vor dem gerechten Richter erscheinen, damit Er uns für jede Tat, jedes Wort, jeden Gedanken, jede Vernachlässigung richtet. Der Tod ist nur eine Brücke, die das irdische Leben mit der Ewigkeit verbindet. Jenseits dieser Brücke wartet schon unser göttlicher Meister, Jesus Christus. Er erwartet jeden von uns.

St108

 "Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken! Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für die Seelen! Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht".

St109

Dieser Film entstand in den Jahren 1985-1989. An den Arbeiten nahmen teil: Barbara, Nina, Roma, Agnieszka, Ewa, Joanna, Natasza, Andrzej, Adam, Benedykt, Edward, Jerzy, Zbigniew und viele, viele andere. Alle waren nur "unnütze  Diener", die Maria, Mutter der Gottes Barmherzigkeit, fein und augenfällig geleitet hat. 

 

Vertrieb von Büchern und Film (Deutsche Version):

P.P.H. „Arka” Wrocław - Poland

www.ppharka.hg.pl ; email: ppharka@wp.pl

tel. 71-339-86-80, 71-339-81-18

 

Entwicklung von Film:

Studio Art-Video Gdynia – Poland

www.sartv.com.pl ; tel. 601-65-21-15

  

 

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